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22.02.2012 :: Druckversion
Regenerative Energien / Regenwassernutzung / 





Die chemische Verbindung Wasser hat in unserem Leben eine zentrale Stellung. Ohne

Wasser ist auch heute kein Leben möglich. Der Mensch selbst besteht zu ca. 60%

aus Wasser, sein Gehirn sogar zu fast 75%. Mindestens zwei Liter Wasser muss der

Mensch

täglich trinken, um zu überleben.

 

Trinkwasser ist also das Lebensmittel Nummer eins. In der Vergangenheit sind wir mit

diesem Gut jedoch recht gedankenlos umgegangen,

so dass wir heute zunehmend Schwierigkeiten haben, Trinkwasser in ausreichender Qualität

zur Verfügung zu stellen. Der Wasserbedarf in Deutschland wird zu etwa 50% mit Grundwasser

gedeckt. In einigen Regionen kommt das Trinkwasser sogar aus den verschiedenen

Grundwasserstockwerken.

 

Natürlich ist das in Bayern sehr schwer zu verstehen, weil kein anderes Bundesland so viel Trinkwasservorkommen hat.




Ein Drittel des
Wasserverbrauchs
läßt sich ohne Komfort-
verlust einsparen

Mit der größten Selbstverständlichkeit drehen wir den Wasserhahn auf und betätigen die Spültaste an der Toilette. Zu jeder Zeit und in beliebiger Menge, scheinbar unbegrenzt, sprudelt das Nass aus

der Leitung.

 

Vor der Installation einer getrennten Rohrleitung für das Regenwasser sollte immer überprüft werden,

ob im Haushalt die Wassersparmöglichkeiten ausgeschöpft sind.

 

Der erste Schritt hierzu ist das Wassersparen durch Verhaltensänderung (z.B. Wasserhahn beim Zähneputzen abstellen, Duschen statt Baden).

 

 

Der zweite Schritt ist dann das Wassersparen durch technische Maßnahmen.

Aufgrund der gesteigerten Nachfrage nach wassersparenden Geräten durch den Verbraucher wurden

von der Industrie immer bessere technische Lösungen präsentiert, so dass sich beispielsweise der durchschnittliche Wasserverbrauch von Waschmaschinen von 140 Liter pro Waschgang 1970 auf 60 Liter 1992 und bei den neuesten wassersparenden Geräten sogar auf 45 Liter reduzieren ließ.

 

Aber nicht nur durch den Einsatz wassersparender Geräte lässt sich der Verbrauch reduzieren. Wie so oft haben auch hier kleine Dinge oft große Wirkung.

 

So lässt sich durch den Einsatz moderner Toilettenspülkästen der Wasserverbrauch halbieren.

Auch wassersparende Druckspüler mit einer 3- und 6-Liter-Taste sind mittlerweile im Handel erhältlich.

Durch den Einsatz von Durchflussbegrenzern lassen sich in einem 4-Personen-Haushalt 12 bis 15 Liter täglich einsparen

Bedenkt man,dass ein tropfender Wasserhahn bis zu 5.000 Liter Wasser im Jahr verschwenden kann, so wird mansich öfter die Dichtungen der Armaturen oder Spülkästen überprüfen.

Auch im Garten lässt sich Wasser sparen. So solltenur früh morgens oder abends gegossen werden, wodurch wesentlich weniger Wasser verdunstet.


 
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